Neue Publikationen

Franziska Koch
Die „chinesische Avangarde“ und das Dispositiv der Ausstellung. Konstruktionen chinesischer Gegenwartskunst im Spannungsfeld der Globalisierung

Seit den 1990ern ist die Rezeption chinesischer Gegenwartskunst im Medium der Ausstellung stark gestiegen. Ausstellungen prägten das Etikett »chinesische Avantgarde« und ermöglichten eine neue, globale Dimension von Wechselwirkungen mit der Kunstproduktion in China.
In transkultureller Perspektive beantwortet Franziska Koch die Frage nach der Verfasstheit dieser Kunst mit Blick auf das mediale Dispositiv der Ausstellung, in dem sich sowohl Chinas Kunstbilder wie auch verbundene Chinabilder zeigen bzw. gezeigt werden. Sie untersucht kritisch und diachron 20 Großausstellungen im Westen, ihr Verhältnis zur Entwicklung in China und synchron die damit verbundenen kanonisierenden Agenten, Institutionen und Diskurse.
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Franziska Koch: Die „chinesische Avangarde“ und das Dispositiv der Ausstellung. Konstruktionen chinesischer Gegenwartskunst im Spannungsfeld der Globalisierung

Ines Käflein, Jochen Staebel, Matthias Untermann (Hrsg.)
Im Schnittpunkt der Kulturen. Architektur und ihre Ausstattung auf der Iberischen Halbinsel im 6.-10./11. Jahrhundert

Unter Berücksichtigung neuer Forschungserkenntnisse und Perspektiven betrachtet dieses Werk frühmittelalterliche Monumente, die zwischen dem 6. und dem 11. Jahrhundert auf der iberischen Halbinsel erbaut wurden. Die einzelnen Beiträge dieses Sammelbandes widmen sich dabei u.a. den Brüchen und Kontinuitäten in der frühmittelalterlichen Baukultur, der Abkehr von antiken Normen in Architektur und Bildkünsten in der westgotischen Kunst des 7. Jahrhunderts sowie der arabischen kulturellen Infiltration und deren Auswirkungen auf die traditionelle Bauweise dieser Epoche. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, ob neue Befunde es ermöglichen, eine Kontinuität zwischen westgotischer, mozarabischer und asturischer Baukunst und ihrer Austattung präziser zu beschreiben.
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Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Hans Ammerich, Pia Heberer, Charlotte Lagemann (Hrsg.)
Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden. Band 3 M – R
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Cover Klosterlexikon Band-3

Andreas Tacke, Stefan Heinz (Hrsg.)
Liebfrauen in Trier. Architektur und Ausstattung von der Gotik bis zur Gegenwart

mit Beiträgen von Jochen Staebel und Liane Wilhelmus
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Liebfrauen in Trier

Ulrich Blanché
Banksy – Urban Art in a Material World
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Kristin Marek, Martin Schulz (Hrsg.)
Kanon Kunstgeschichte, 4 Bände

mit Beiträgen der gegenwärtigen und ehemaligen Heidelberger Lehrenden David Ganz, Michael Hesse, Henry Keazor, Cornelia Logemann, Monica Juneja, Ulrich Rehm, Raphael Rosenberg, Gerald Schröder, Martin Schulz, Nicola Suthor, Melanie Trede
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Cover Kanon-kunstgeschichte

Henry Keazor
Täuschend echt! Eine Geschichte der Kunstfälschung

Ob Dürer, Michelangelo oder van Gogh: Kaum ein großer Name der Kunstgeschichte, der nicht Betrügern und Kriminellen zum Opfer gefallen wäre. Die Liste prominenter Fälschungsfälle ist lang. Der Heidelberger Kunst-Experte Henry Keazor fragt nach und geht den Dingen auf den Grund. Wieso gibt es Kunstfälschungen überhaupt? Warum sind sie so erfolgreich? Mit welchen Methoden können sie enttarnt werden? Was treibt die Fälscher an? Geldgier? Eitelkeit? Größenwahn? Im Gang durch die Jahrhunderte werden Ursachen, Täter und Getäuschte konsequent benannt. Auch der sensationelle Coup des Wolfgang Beltracchi, aktueller Höhepunkt einer alten Geschichte, zeigt sich so in neuem Licht.
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Cover Taeuschend-echt




Hrsg. v. Gert Melville, Leonie Silberer, Bernd Schmies
Die Klöster der Franziskaner im Mittelalter. Räume, Nutzungen, Symbolik

Die Mendikantenorden veränderten das Religiosentum des Hochmittelalters in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts gravierend und dauerhaft. Die Bettelbrüder prägten eine vita religiosa, die die Welt zum Kloster erklärte, und erhoben Armut, Predigt und Pastoral zu ihrer Berufung. Eine in den ersten Generationen elaborierte Spiritualität und Theologie prägte einen spezifisch mendikantischen Wirkungsraum mit durchaus ordensspezifischen Akzentuierungen, der sich auch in der Anlage der Konvente, in der Funktion der Räume und ihrer Symbolik konkretisierte. Der vorliegende Band dokumentiert die Beiträge eines Workshops, der auf eine gemeinsame Initiative des Interakademischen Projektes "Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle" (Sächsische und Heidelberger Akademie der Wissenschaften), des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg und der Fachstelle Franziskanische Forschung (Münster) hin zusammen mit der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte (TU Dresden) im November 2012 in Heidelberg stattfand.
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Cover Die-kloester-der-franziskaner-im-mittelalter


Hrsg. v. Meier, Thomas / Ott, Michael R. / Sauer, Rebecca
Materiale Textkulturen

Was ist und wie erforscht man die ‚Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften‘? In diesem ersten Band der Reihe Materiale Textkulturen setzt sich der Sonderforschungsbereich 933 mit den Konzepten, Materialien und Praktiken auseinander, zu denen seit dem Jahr 2011 an der Universität Heidelberg geforscht wird. In mehr als 50 Beiträgen, die fast 60 Autorinnen und Autoren aus zahlreichen Disziplinen gemeinsam diskutiert und verfasst haben, werden theoretische Grundlagen vorgestellt, texttragende Materialien und Gegenstände präsentiert und die vielfältigen Praktiken analysiert, in die solche texttragenden Artefakte eingebunden sind. Durch eine Vielzahl von Beispielen und Abbildungen aus einem Zeitraum von mehr als 4500 Jahren werden die Analysen vertieft und Analogien und Differenzen deutlich, die nur im disziplinübergreifenden Gespräch sichtbar werden. Der Sammelband richtet sich an alle Forscherinnen und Forscher, die mit texttragenden Artefakten zu tun haben und sich für die Position ihrer Gegenstände innerhalb weitreichender textkultureller Netzwerke interessieren. Nicht zuletzt wendet sich das Buch an eine breitere Öffentlichkeit, der sich der SFB 933 mit diesem Handbuch vorstellt.

Mit Beiträgen von Tobias Frese, Kristina Krüger, Wilfried E. Keil (Teilprojekt A05 "Schrift und Schriftzeichen am und im mittelalterlichen Kunstwerk") und Jakub Šimek (Teilprojekt B06 "Der Welsche Gast des Thomasin von Zerklaere")
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Henry Keazor, Dominik Schmitt, Nils Daniel Peiler (Hrsg.)
Genialer Schrott: interdisziplinäre Studien zur Industriekultur

„Industriekultur“ hat mehr Aspekte als man auf den ersten Blick annehmen mag. So steht der Begriff nicht nur für eine Auseinandersetzung mit der Technikgeschichte, sondern auch mit der Sozialgeschichte der Unternehmer und Arbeiter. Daneben beinhaltet er auch Bereiche der Geografie, die sich für die Veränderung der Landschaft durch die Inbetriebnahme oder Stilllegung von Industrien interessiert. Des weiteren erstreckt er sich bis in Zweige der Biologie, welche Pflanzen und Tiere in stillgelegten Industriestätten erforschen. Schließlich haben auch Literatur und Kunst aus der Welt der Industrie immer wieder ihre Themen bezogen. Indem ehemalige Industriestätten heute auch als Ausstellungsräume und Museumsstandorte genutzt werden, greifen ferner Fragen von Industriekultur, Denkmalpflege und Museumswissenschaft verstärkt ineinander.
Im Wintersemester 2010/11 versammelte eine interdisziplinäre Ringvorlesung, organisiert von der Fachrichtung Kunstgeschichte und dem Bachelor Optionalbereich der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte und der Stadt Völklingen, Experten aus der (Industrie-)Denkmalpflege, der Geografie, der Kunst- und Technikgeschichte, Biologie, Kultur- und Literaturwissenschaft und dem Museum, um sich mit diesen vielfältigen Aspekten der Industriekultur auseinanderzusetzen.
Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge der Ringvorlesung.
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Michael Hoff
Andacht und Identität. Zur Darstellung Christi in der Malerei der Florentiner Frührenaissance

Wie funktionierten religiöse Gemälde in der Florentiner Gesellschaft des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts? Dieser Frage geht der Autor anhand von Christusbildern nach, die zwischen 1440 und 1510 in Florenz gemalt wurden. Ihre motivischen und funktionalen Besonderheiten werden vor dem Hintergrund eines Diskurses über die innere Hinwendung zu Gott beziehungsweise zur Eucharistie erklärt, welcher im Feld der Laienfrömmigkeit im Umfeld des Klosters San Marco angesiedelt ist und von dominikanischen Seelenlehren geprägt wurde. Besonderes Augenmerk wird auf die Porträtformel sogenannter Christusbildnisse gelegt, für die im späten Quattrocento in Florenz eine in der vorliegenden Arbeit als „Affektbildnis“ herausgearbeitete Sonderform entstand. Aber auch Gemälde mit unterschiedlichen Präsentationsmotiven des neugeborenen Heilands wie im Thema der Anbetung der Könige sowie des toten Christus als Schmerzensmann, in Beweinung und Grablegung werden im Zusammenhang mit den eucharistischen Laiendiskursen begriffen: Der „Blick auf Christus“ gewinnt dabei den Rang eines übergreifenden Themas, das dem normativen Anspruch der christlichen Heilslehre auf besonders sinnfällige Weise Geltung verschafft.

Die Darstellung dieses Blicks wird gleichzeitig zu einem Problem, weil in solchen bildlichen Formulierungen einer religiösen Seh-Erwartung die Spannung zwischen der Wirklichkeit der leib-seelischen Existenz und der Vorstellung einer erlösenden jenseitigen Realität hervortritt. Mit anderen Worten: Obwohl das „äußerliche“ Darstellungsmittel der Bilder auf dem Weg zu Christus als defizitär gilt, wird die Malerei als wirksames Instrument der inneren Hinwendung zu Gott gebraucht. Es wird untersucht, wie sich die Aussagen konkreter Bilder in dieser Spannung entfalten und wie dabei mit differenzierenden Aussagen über die affektive und reflexive Qualität der Gottesbeziehung die Identitäten bestimmter Betrachtergruppen konturiert wurden. Zugleich kann gezeigt werden, dass das Potential der Malerei zur Darstellung und Evozierung bestimmter Affekte sowie zur Reflexion von Affektivität in diesem diskursiven Zusammenhang auf eine sowohl kunst- wie mediengeschichtlich belangvolle Weise erweitert wurde.
Methodisch geht die vorliegende Arbeit neue Wege, indem bildanthropologisches Interesse, kunstsoziologische Herangehensweise und strukturalistischer Fragehorizont in teilweise als mikrohistorisch zu begreifenden Einzelstudien fruchtbar gemacht werden. Auf innovative Weise wird der Blick auf Christus dabei als ein visuelles Dispositiv analysiert. Die Untersuchung bleibt aber eine genuin kunsthistorische, indem gezeigt wird, wie die Blickbeziehung im Untersuchungszeitraum zu einem virulenten Darstellungsproblem der religiösen Malerei wird und sich daraus neue, letztlich auch in profanen Themen wirksame Potentiale der Malerei entwickeln. So sind die „Affektbildnisse Christi“ die Voraussetzung dafür, dass am Ende des 15. Jahrhunderts ein neuer Anspruch an profane Porträts entstehen konnte, gleichsam das Innere der Person dazustellen. Der vom Autor verfolgte fromme Affektdiskurs wirft schließlich ein neues Licht auf Kunstwerke wie Leonardo da Vincis „Abendmahl“ oder Michelangelos lebenslange Auseinandersetzung mit dem Thema der „Pietà“, wie ausblickshaft verdeutlicht wird. Aber auch Phänomene wie die Aufwertung der Affekte in der Malerei oder der sogenannte „Savonarolische Stil“ werden verständlich, wenn Gemälde als Ausgleichsobjekte im diskursiven Feld zwischen Subjekt und Sozialem begriffen werden, die mit ihren Bildlösungen Identitäten konstruieren und so jene „Macht der Bilder“ entfalten, nach deren Erklärung heute oft gefragt wird.

 

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Cover Andacht-und-identitaet


Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Hans Ammerich, Pia Heberer, Charlotte Lagemann (Hrsg.)
Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden. Band 2 H – L

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Cover Klosterlexikon Band-2


Liane Wilhelmus (Hrsg.)
memoria fotografica. Italienbilder aus der kunsthistorischen Fotothek

Universitätsmuseum Heidelberg, Katalog 9. Ausstellungskatalog, Heidelberg 2014

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Liane Wilhelmus
Georg Meistermann. Das glasmalerische Werk

Georg Meistermann (1911–1990) war einer der profiliertesten Glasmaler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter seinem Leitsatz „Fenster aus dem Geist der Gegenwart zu machen“ (1950) gelang es ihm kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die Bildsprache der Glasmalerei unter dem Einfluss zeitgenössischer internationaler Kunsttendenzen zu erneuern. Erstmals werden seine architekturgebundenen Glasmalereien sowie seine bislang von der Forschung vernachlässigten autonomen Glasbilder in ihren vielfältigen Facetten in einer Gesamtschau vorgestellt. Dadurch sind erstmals werkumspannende und -immanente Analysen in inhaltlicher und formaler Hinsicht auf der Grundlage aller erreichbaren Glasmalereien Meistermanns möglich. Aufgrund der Verortung seiner Glasmalereien in der nationalen und internationalen Kunst sowie der Einbettung in den kulturhistorischen und geistesgeschichtlichen Kontext stellt die Arbeit auch einen Beitrag zur Glasmalereigeschichte des 20. Jahrhunderts dar. Ein umfangreicher quellenorientierter Werkkatalog mit zahlreichen noch unbekannten Arbeiten und überwiegend farbigen Abbildungen ergänzt den Textteil.
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Henry Keazor, Tina Öcal (Hrsg.)
Der Fall Beltracchi und die Folgen.
Interdisziplinäre Fälschungsforschung heute

Die Fälschungen Wolfgang Beltracchis hinterließen nicht nur große Schäden in finanzieller Hinsicht: Auch in der Wissenschaft und auf dem Kunstmarkt tat und tut sich ein Minenfeld bislang kaum abschätzbaren Ausmaßes auf. Die vorliegende Studie nähert sich den Fälschungen Beltracchis mit einem interdisziplinären Blick, welcher der Komplexität von Fälschungsphänomenen Rechnung trägt: SpezialistInnen aus Kunstgeschichte, Rechtswissenschaft, Kriminalistik, Kunsttechnologie, Kunstmarkt, Sozialpsychologie und Wahrnehmungstheorie beleuchten dabei die verschiedenen maßgeblichen Aspekte.
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Tobias Frese, Wilfried E. Keil und Kristina Krüger (Hrsg.)
Verborgen, unsichtbar, unlesbar.
Zur Problematik restringierter Schriftpräsenz

Aus neuzeitlicher Perspektive ist die Präsenz von Schrift an deren Sichtbarkeit und Lesbarkeit gekoppelt. Ist diese Vorannahme schon an sich fragwürdig, so ist sie für Schriftpraktiken vormoderner Zeiten, bei denen gerade das Verbergen und Verhüllen eine große Rolle spielten, kaum haltbar. Das Ziel des Bandes ist es, die Kategorie der „restringierten Schriftpräsenz“ aus interdisziplinärer und transkultureller Perspektive kritisch zu hinterfragen.
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Christoph Mauntel, Carla Meyer und Achim Wendt (Hrsg.)
Heidelberg in Mittelalter und Renaissance.
Eine Spurensuche in zehn Spaziergängen

Mit Fotografien von Renate Deckers-Matzko, Fotografin am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg.
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Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Hans Ammerich, Pia Heberer, Charlotte Lagemann (Hrsg.)
Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden. Band 1 A – G

Nach dem großen Erfolg des mehrbändigen „Pfälzischen Burgenlexikons“ gab der Bezirkstag Pfalz 2009 dem Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde den Auftrag, ein „Pfälzisches Klosterlexikon“ zu erarbeiten. Die Forschungen in Zusammenarbeit mit dem Institut für europäische Kunstgeschichte und dem Bistumsarchiv Speyer zeigen, dass die Pfalz nicht nur eine Burgen-, sondern auch eine Klosterlandschaft war. „Anfänglich gingen wir von etwa 90 Anlagen aus, jetzt wissen wir, dass rund 180 Domkapitel, Stifte, Klöster, Ordenskommenden sowie Beginen- und Begardenhäuser die Bedeutung der südwestdeutschen Region im Mittelalter veranschaulichen“, erläutert Jürgen Keddigkeit, der mit dem Projekt betraut ist und eine Reihe namhafter Wissenschaftler gefunden hat, die das Werk vorantreiben. 

Der erste Band von A (Abenheim) bis G (Grünstadt), der von ihm sowie Matthias Untermann, Hans Ammerich, Pia Heberer und Charlotte Lagemann herausgegeben wird, präsentiert neben einer großen Einführung rund 40 Anlagen – darunter so interessante wie die Abtei auf dem Disibodenberg, in der auch Hildegard von Bingen Jahrzehnte zubrachte, Klöster in Alzey sowie in Eußerthal, Enkenbach, Frankenthal und Germersheim.
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Ehninger, Eva / Nieslony, Magdalena (Hrsg.)
Theorie2. Potenzial und Potenzierung künstlerischer Theorie

Mit den Begriffen «Potenzial» und «Potenzierung» lassen sich zwei Momente fassen, die die theoretische Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie die kunstwissenschaftliche Arbeit über diese Theorieproduktion beschreiben. Das Potenzial künstlerischer Theorie für die Kunstwissenschaft wird in jenem Moment evident, in dem man sich darauf einigt, dass die häufig verwendete  Gegenüberstellung von künstlerischer Theorie und Praxis nicht überzeugt, insofern Theorie Teil einer künstlerischen Praxis sein, und künstlerische Praxis umgekehrt theoretischen Impetus tragen kann. Mit der Potenzierung künstlerischer Theorie ist die Tatsache beschrieben, dass die Verschränkung von
Theorie und Praxis im Laufe der Moderne und verstärkt nach 1960 selbst zum künstlerischen Format geworden ist. Die hier versammelten Aufsätze diskutieren diese Phänomene und die Problematik des Umgangs mit künstlerischer Theorie – eine grundlegende methodische Frage der Kunstwissenschaft. Sie nehmen diesbezüglich exemplarische künstlerische Positionen seit der klassischen Moderne bis in die Kunst der Gegenwart in den Blick.
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Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in  Baden-Württemberg. Stadtkreis Heidelberg

Das Heidelberger Schloss gehört wohl zu den berühmtesten Bauwerken der Welt und ist zusammen mit der historischen Altstadt ein begehrtes Reiseziel für Touristen. Es gibt wohl kaum eine andere Stadt in Deutschland, die eine derart große Anzahl von Kulturdenkmalen in hoher Qualität vorweisen kann.

Denkmale sind Zeugnisse längst vergangener Zeiten, wie Reste vorgeschichtlicher oder römischer Siedlungen, oder spiegeln die Bedeutung Heidelbergs als Residenzstadt wider, wie das Schloss und auch der modellhafte Wiederaufbau der barocken Altstadt. Der Bevölkerungszuwachs, der im 19. Jahrhundert aus Dörfern städtische Wohnviertel machte, die architekturhistorischen Qualitäten historistischer Mietswohnhäuser, neue Siedlungen, der Stellenwert von Verkehr, Industrie und Militär, nicht zuletzt die große Bedeutung der Universität seit dem Mittelalter bis in die heutige Zeit – alle diese Geschehnisse spiegeln sich in den Kulturdenkmalen dieser Stadt.

Mit Beiträgen u.a. von Timo Hagen, Charlotte Lagemann und Tobias Möllmer.
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Christoph Flamm, Henry Keazor, Roland Marti (Hrsg.)
Russian Émigré Culture: Conservatism or Evolution?

A quarter of a century ago, glasnost opened the door for a new look at Russian émigré culture unimpeded by the sterile concepts of Cold War cultural politics. Easier access to archives and a comprehensive approach to culture as a multi-faceted phenomenon, not restricted to single phenomena or individuals, have since contributed to a better understanding of the processes within the émigré community, of its links with the lost home country, and of the interaction with the cultural life of the countries of adoption.

This volume offers a collection of critical articles that resulted from the international interdisciplinary symposium which was held at Saarland University in November 2011 as part of a one-week festival, “Russian Music in Exile”. Scholars from around the world contributed essays reflecting current perspectives on Russian émigré culture, shedding new light on cultural diplomacy, literature, art, and music, and covering essentially the whole 20th century, from pre-revolutionary movements to the present. The interdisciplinary approach of the volume shows that émigré networks were not confined to a particular segment of culture, but united composers, artists, critics, and even diplomats. On the whole, the contributions to this volume document the fascinating diversity, the internal contradictions, as well as the impact that the largest and most durable émigré movement of the 20th century had on European cultural life.
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Tobias Frese
Aktual- und Realpräsenz. Das eucharistische Christusbild von der Spätantike bis ins Mittelalter

Dieser Beitrag zur aktuellen mediävistischen Kultbildforschung richtet den Fokus nicht auf paraliturgische Aspekte (Magie, Bildwunder, Bilderverehrung), sondern untersucht die Bedeutung des kirchlich geregelten cultus für die einzelnen Bildmotive. Für die Ausbildung und Etablierung der verschiedenen Christusbilder waren die sich wandelnden eucharistischen und sakramentalen Diskurse von größter Wichtigkeit. Spiegelten die ältesten monumentalen Christus-Darstellungen im Kirchenchor die durch den Bischof in der Messe gewährleistete »Aktualpräsenz« wider, so veranschaulichten die östlichen Bilder der Apostelkommunion, der Maiestas Domini und der Theotokos die »Realpräsenz« Christi in den eucharistischen Gaben. Im Westen entwickelte sich dagegen das Bild des Gekreuzigten zu dem sakramentalen Bild schlechthin. Das spätmittelalterliche Motiv der Gregorsmesse, bei dem die somatische Aussage über den narrativ-anamnetischen Charakter dominiert, stellt den Schlusspunkt einer langen Bildentwicklung dar.
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Dominic E. Delarue, Thomas Kaffenberger (Hrsg.)
Lebensräume gestalten. Heinrich Metzendorf und die Reformarchitektur an der Bergstraße

Heinrich Metzendorf (1866-1923) ist heute vor allem als Architekt von zahlreichen gediegen-repräsentativen Villenbauten der Jahrhundertwende entlang der Bergstraße zwischen Darmstadt und Heidelberg bekannt. Sein Werk ist jedoch wesentlich vielgestaltiger als meist angenommen. So umfasst es neben Entwürfen für den Siedlungsbau, öffentlichen Bauwerken, wie Schulen und Rathäusern, Sakralbauten und Fabrikanlagen auch Aussichtstürme, Grabmale, Gartenanlagen und Raumensembles. Der vorliegende Band stellt Metzendorfs Werk erstmals in seiner gesamten Vielfalt anhand meist noch unveröffentlichten Planmaterials vor und ordnet einzelne Werke in ihren kunst- und kulturhistorischen Kontext zwischen Historismus, Jugendstil und Reformarchitektur ein. Dabei versteht sich der Band einerseits als Monographie zur Person Heinrich Metzendorfs und den Arbeiten seines Architekturbüros, andererseits als exemplarische Studie zur Rezeption moderner Gestaltungsideen und Weltanschauungen in der Peripherie einer Kunstmetropole, wie sie das nahe Darmstadt um die Jahrhundertwende war.
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Cover Metzendorf

Carolin Schreiber, Joyce Wittur (Hrsg.)
Pergament und Stein. Neue Forschungen zum Kloster Lorsch
Cover Pergament-und-stein
 

Matthias Müller, Matthias Untermann, Dethard von Winterfeld (Hrsg.)
Der Dom zu Speyer. Konstruktion, Funktion und Rezeption zwischen Salierzeit und Historismus

Der Speyerer Dom gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des europäischen Mittelalters. Seinen überragenden kunst- und kulturgeschichtlichen Rang arbeiten die hier vorliegenden Beiträge renommierter Fachwissenschaftler heraus. Dabei werden neue Überlegungen zur Bau- und Funktionsgeschichte, zur Bedeutung der repräsentativen Gestalt und liturgischen Ausstattung, zum Konzept der nazarenischen Ausmalung, zur Restaurierungsgeschichte sowie zur historischen Wahrnehmung des Speyerer Doms vorgestellt. Vergleiche mit anderen europäischen Kirchenbauten ergänzen die Darstellung. Die Beiträge resümieren die Geschichte des Speyerer Doms vom 11. bis 19. Jh. und bieten neue Impulse für die Forschung. Sie gehen auf ein internationales Symposium zurück, das die »Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer« 2011 anlässlich des 950. Weihejubiläums und des 30. Jahrestages der Aufnahme des Speyerer Domes in die UNESCO-Welterbeliste ausrichtete.
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Michael Falser, Monica Juneja (Hrsg.)
Kulturerbe und Denkmalpflege transkulturell. Grenzgänge zwischen Theorie und Praxis.

Seit Ende des europäischen Kolonialprojekts und mit den aktuellen Auswirkungen der Globalisierung ist die eurozentrische und nationalstaatlich orientierte Konzeption von »Kulturerbe« in eine konfliktgeladene Schieflage geraten, die auch die institutionalisierte Denkmalpflege vor neue Herausforderungen stellt.
Dieser Band stellt mit Fallbeispielen aus aller Welt die kulturwissenschaftliche Denkfigur der »Transkulturalität« vor, mit der sich neue Zugangsformen zu Kulturerbe ergeben: mit einer Wertschätzung grenzüberschreitender Kontaktzonen, flüchtig-bildhafter Erscheinungsformen, hybrid-ephemerer Materialität und heterogener Identitätskonstruktionen.
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Henry Keazor (Hrsg.)
Hitchcock und die Künste.

Alfred Hitchcocks Verbindungen zur Bildenden Kunst sind nicht nur Experten bekannt: Seine Arbeit beim Film begann er als Zeichner und Bühnenbildner, sein Leben lang sammelte er zeitgenössische Kunst. Der Sammelband zeigt darüber hinaus aber auch die Bedeutung, die Hitchcocks vielfältige andere Interessen für seine Filme hatten. „Das Buch ist eine interdisziplinäre Annäherung an das Werk und die Person. Dabei geht es zum Beispiel auch um aktuelle Kunst- und Tanzprojekte, die sich mit Hitchcock auseinandersetzen. Sie zeigen, welch vielseitige Inspirationen und Anknüpfungspunkte das Werk dieses Regisseurs bis heute aufweist“, erklärt Henry Keazor, der Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Ruperto Carola ist. „Bislang haben sich fast nur die Medien- und Filmwissenschaften mit Hitchcock befasst – einen solch umfassenden und zugleich integrativen Ansatz wie in dieser Publikation hat es hingegen bislang noch nicht gegeben.“
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Ulrich Blanché
Konsumkunst. Kultur und Kommerz bei Banksy und Damien Hirst.

Der vormalige Young British Artist Damien Hirst und der Street Artist Banksy sind zwei der bekanntesten Vertreter der britischen Gegenwartskunst – ihre Werke im Spannungsfeld von Kunst, Konsum und Popkultur gehören zu den meistbeachtetsten unserer Zeit. Eine systematische Aufarbeitung dieser künstlerischen Positionen und ihrer Bezüge zur Konsumkultur unserer Gegenwart hat jedoch lange auf sich warten lassen. Ulrich Blanché schließt diese Lücke: Er untersucht die Werke der Künstler vor dem Hintergrund der Londoner Kunstszene seit 1980, zeigt Verbindungen zu Duchamp, Warhol oder auch Koons auf und reflektiert die Rolle des Rezipienten, die Bedeutung der »Location« und insbesondere die Bezüge zwischen Kunst, Konsum und Werbung in diesen Werken.
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Henry Keazor, Hans W. Giessen, Thorsten Wübbena (Hrsg.)
Zur ästhetischen Umsetzung von Musikvideos im Kontext von Handhelds / Handheld? Music Video Aesthetics For Portable Devices
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Matthias Bruhn, Monica Juneja, Elke Anna Werner (Editorial)
Kritische Berichte, Heft 2.2012
Universalität der Kunstgeschichte?

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Dominic E. Delarue, Johann Schulz , Laura Sobez (Hrsg.)
Das Bild als Ereignis. Zur Lesbarkeit spätmittelalterlicher Kunst mit Hans-Georg Gadamer.

Für den Heidelberger Philosophen Hans-Georg Gadamer ist ein Kunstwerk kein statisches Objekt, sondern ein sich wandelndes Subjekt, das uns dialogisch gegenübertritt. Kunstwerke sieht Gadamer in ihrem prozesshaften Wesen bestimmt, die im Vollzug überhaupt erst zu ihrem vollen Sein gelangen – der Sinn von Kunst geschieht. Das „Bild als Ereignis“ bezeichnet somit viel mehr als nur einen materiellen Bildträger und einen darüber vermittelten geistigen Gehalt, sondern ein dynamisches Sinngeschehen zwischen Werk und Betrachter. Ausgehend von diesen Überlegungen Gadamers sollen in vorliegendem Band unterschiedliche Formen spätmittelalterlicher Kunst neu diskutiert und so eine Erweiterung kunsthistorischer Betrachtungsweisen angeregt werden. Die Beiträge sind alle aus dem gleichnamigen Kolloquium hervorgegangen, das im Februar 2011 in Heidelberg stattgefunden hat, und widmen sich sowohl theoretischen Fragestellungen als auch der Analyse einzelner Objekte im Kontext des Ereignisbegriffes von Bildern.
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David Ganz, Marius Rimmele (Hrsg.)
Kleider machen Bilder. Vormoderne Strategien vestimentärer Bildsprache, Emsdetten/Berlin 2012 (Textile Studies, 4)

Kleidung im Bild ist nicht bloß Nebeneffekt einer Bildkultur, die den menschlichen Körper ins Zentrum stellt. Textilien haben – gerade in der Vormoderne – zusätzlich zur kulturellen Symbolik einen besonderen Bildwert.

Die Überfülle dargestellter Gewänder, ihre Farbigkeit und das Formenspiel der Falten und Muster erweisen sich als zentrales Gestaltungsmedium der Künstler. Zusammen mit einer seit der Antike wirkenden Metaphorik des Bekleidens werden Gewänder zum bevorzugten Träger bildspezifischer Bedeutungen: Allegorien werden sprechend gemacht, komplexe Erzählungen organisiert, und sonst Unsichtbares kommt darin zur Anschauung. Dieser Band bietet erstmals einen Überblick über den semantischen Bildwert von Kleidung zwischen Mittelalter und Barock und lässt in der Breite seiner Ansätze erkennen, weshalb Kleider nicht nur Leute, sondern auch Bilder machen.
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 Cover Ganz Kleider

Michael Hesse
Handbuch der neuzeitlichen Architektur. Darmstadt 2012 (auch: Stuttgart 2012).

Dieses Handbuch vermittelt auf prägnante Weise Sachwissen zu sämtlichen Gebieten der neuzeitlichen Architektur. Mehr als 250 Sachbegriffe werden in einheitlich aufgebauten Einträgen leicht verständlich erläutert. Illustrationen exemplarischer Objekte und ein umfangreicher Anhang runden den Band sinnvoll ab.
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[weitere Informationen zur Theiss Ausgabe]

 

Anja Eisenbeiß, Lieselotte E. Saurma-Jeltsch (Hrsg.)
Images of Otherness in Medieval and Early Modern Times: Exclusion, Inclusion, Assimilation. Berlin / München 2012.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen auf eine Konferenz des Teilprojektes D3 im Exzellenzcluster "Asien und Europa" zurück und kreisen um die Darstellung des Anderen, des Fremden und Andersartigen in Literatur und bildender Kunst im Mittelalter und in der Vormoderne. Unterschiedliche Medien wie Miniaturen und Drucke werden hierfür ebenso untersucht wie Berichte, Erzählungen und Traktate.
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CoverOthernessSaurma

Tobias Frese, Annette Hoffmann (Hrsg.)
Habitus. Norm und Transgression in Bild und Text. Berlin 2011.

Der Themenband versteht sich als ein erster Beitrag zu einer ‚Wiederentdeckung’ des für die Ikonologie im Besonderen wie für die Kunstgeschichte im Allgemeinen so zentralen Begriff „Habitus“. Er widmet sich dabei vier großen Themenbereichen: I. Der Habitus des Körpers, II. Ordnung, Macht und Transgression, III. Habitus in Form und Stil und IV. Identität und Distinktion.
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Cover Habitus

Matthias Untermann
Ausstellungskatalog Kloster Lorsch. Vom Reichskloster Karls des Großen zum Weltkulturerbe der Menschheit. Petersberg 2011.

Mit Beiträgen u. a. von Prof. Matthias Untermann und seinen Projektmitarbeitern.
[zur Ausstellung] [Projektinformationen]

Kloster Lorsch

Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Anja Eisenbeiß (Hrsg.)
The Power of Things and the Flow of Cultural Transformations. Art and Culture between Europe and Asia. Berlin / München 2010.

Die Beiträge der im Wintersemester 2009-10 vom Exzellenzcluster "Asia and Europe in a Global Context" veranstalteten Vortragsreihe liegen im Druck vor.
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Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Tobias Frese (Hrsg.)
Zwischen Mimesis und Vision – Zur städtischen Ikonographie am Beispiel Augsburgs.

Der Sammelband vereinigt sechs, mehrheitlich studentische Beiträge, die sich mit den frühen Illustrationen in Augsburger Stadtchroniken und der in ihrem Umfeld entstandenen Alexander-Handschriften befassen. Die Aufsätze analysieren die Stadtikonographie Augsburgs vor dem Hintergrund städtischer Selbstvergewisserung im späten Mittelalter.
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Dagmar Eichberger, Anne-Marie Legaré und Wim Hüsken (Hrsg.)
Women at the Burgundian Court. Presence and Influence. Femmes à la cour de Bourgogne. Présence et Influence. Turnhout 2010.

This collection of essays charts the role of women at the Burgundian court by analysing the ways in which medieval women, such as Isabella of Portugal, Margaret of York, Mary of Burgundy, Margaret of Austria made an impact through their physical, moral and spiritual presence at court. The court developed into a kind of 'gender laboratory', in which women actively negotiated their position of power, thus consolidating their influence in politics, diplomacy, education and art.
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Letzte Änderung: 25.10.2016
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