Gastwissenschaftler

Dr. Christoph Winterer als Gastwissenschaftler im Sommersemester 2012

Vom 2. bis 22. Juli wird Dr. Christoph Winterer am IEK als Gastwissenschaftler forschen. Christoph Winterer ist ein ausgewiesener Experte für  liturgische Handschriften des frühen Mittelalters, hat im Jahr 2005 über die Bildausstattung eines Fuldaer Sakramentars promoviert und zahlreiche Publikationen zur mittelalterlichen Buchproduktion und -rezeption vorzuweisen. Als Bearbeiter des Handschriftencensus Rheinland-Pfalz (am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz) ist er ein wichtiger Ansprechpartner bei Fragen der Erschließung, Digitalisierung und Auswertung handschriftlicher Überlieferung.
Am 6./7. Juli wird Herr Dr. Winterer am Workshop „Einführung in die frühmittelalterliche Initialkunst“ mitwirken (Sonderforschungsbereich 933 „Materiale Textkulturen. Materialität des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften“).

 

 

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Dr. Gerson Luís Pomari zu Gast am Institut für Europäische KunstgeschichteFoto_Pomari

Herr Dr. Pomari ist als Spezialist für Literaturgeschichte seit 2009 Gastwissenschaftler am IEK.
Nach dem Abschluss seines Germanistikstudiums 1994 und einem Master in Literaturtheorie und Vergleichender Literaturwissenschaft 1999 lehrte er im Bundesstaat São Paolo in Brasilien Literatur und Linguistik. 2009 wurde er an der São Paolo University  in Deutscher Sprache und Literatur promoviert.

Sein Postdoc-Projekt, das er in Heidelberg aufgenommen hat, befasst sich mit dem Erzählrhythmus deutscher Bildergeschichten des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Wilhelm Buschs Erzählungen. Erste Ergebnisse veröffentlichte er in seinem Aufsatz Lost in Translation – The Translation of Wilhelm Busch’s Illustrated Stories in Brazil [in: International Journal of Comic Art (IJOCA), Vol. 14, No. 1 (2012), 432-462]. Er dokumentiert die brasilianischen Übersetzungen von Wilhelm Buschs Bildergeschichten von dessen ersten Beiträgen für die „Fliegenden Blätter“ bis zum Spätwerk.

Seit 2012 ist Dr. Pomari wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Lateinamerikanische Literatur am Romanischen Seminar der Albert-Ludwigs Universität Freiburg.

 

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Susanne Anderson-Riedel als Gastwissenschaftlerin im Wintersemester 2011/12

Susanne Anderson-Riedel ist Associate Professor an der University of New Mexico (USA) und als Spezialist für Europäische Druckgraphik in diesem Herbst zu Gast in Heidelberg.  Schwerpunkte ihrer Forschung liegen auf dem Gebiet der französischen Graphik des 18. und 19. Jahrhunderts, mit besonderem Augenmerk auf die Ausbildung sowie dem künstlerischem und sozialem Stand der Stecher. Künstlerreisen und interkultureller Austausch sind weitere Interessensbereiche ihrer Arbeit.  Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit dem europäischen Graphikhandel im 18. Jahrhundert. 

Susanne Anderson-Riedels Buch Creativity and Reproduction: 19th century Engraving and the Academy (Cambridge Scholars, 2010) dokumentiert die erfolgreiche Etablierung der Kupferstecher an der französischen Akademie und ihren Kampf um Anerkennung und Gleichstellung mit den traditionell akademischen Künsten von Malerei und Skulptur.  (Rezension von Michel Melot, Nouvelles de l’Estampe, no.235, 2011)

 

 

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Professor Anthony Cutler zu Gast am Lehrstuhl für mittelalterliche Kunstgeschichte

Mit Anthony Cutler, Evan Pugh Professor for Art History an der Penn State University, ist vom 2. bis 30. Juni 2010 ein Spezialist für frühchristliche, spätantike und frühbyzantinische Kunst Gast am Heidelberger Institut. Die Einladung zu dem einmonatigen Forschungsaufenthalt wurde dank der großzügigen Unterstützung des Exzellenzclusters "Asia and Europe in a Global Context" möglich.

 

Zu den wichtigsten aktuellen Publikationen Anthony Cutlers zählen Bücher zu transkulturellen Fragen wie Image Making in Byzantium, Sasanian Persia and the Early Muslim World und Byzantium, Italy and the North. In Heidelberg wird Anthony Cutler an der Internationalen Konferenz Images of the Other in Medieval and Early Modern Times (17.-19. Juni 2010) teilnehmen und am Samstag, den 19. Juni 2010, im Karl Jaspers Zentrum über Fragen von Identität, Alterität und Gemeinschaft sprechen. Gäste sind herzlich willkommen, der Vortrag findet in englischer Sprache statt:

Identity, Alterity, Community. Theory and Practice in the Study of Medieval Cultures

Theoretical concepts such as the triad of identity, alterity and community can be exemplified by products of visual and textual culture, but when subjected to analysis works of art can also clarify the relationships between another triad - resemblance, difference and mutual dependence. Indeed it could be argued that such categorical distinctions prove wanting when concrete visualizations are scrutinized: alterity can be shown to be predicated on the notion of individual identity, while both are subsumed under the idea of community which extrapolates to the group properties that are detectable in expressions of individual identity. Similarly, categorical distinctions between art, text and myth obscure both the extent to which they are products of the same impulse and the uses to which they are put by their consumers. I shall test these propositions against a variety of Byzantine, early Islamic and Western artefacts.

 

Anthony Cutler wird während seines Aufenthaltes in Heidelberg von Kelema Moses begleitet, die am State College Pennsylvania (SCE) über zeitgenössische indigene Baukultur auf Hawaii und deren Beziehung zur kolonialen amerikanischen Architektur forscht.

 

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Prof. Recht erhält Reimar Lüst-Preis für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung

Roland Recht ist Inhaber des Lehrstuhls für Europäische Kunstgeschichte am Collège de France in Paris und förderte, insbesondere durch seine Forschung zur Gegenüberstellung der Kunstgeschichtsschreibung beider Nationen, den wissenschaftlichen Austausch und das kulturelle Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich.
Der mit 50.000 Euro dotierte und gemeinsam von der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung verliehene Preis würdigt seine Verdienste um die Förderung der kulturellen und akademischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Weiterführende Informationen zum Reimar Lüst-Preis finden Sie auf den Webseiten der Humboldt-Foundation. Über aktuelle Forschungsprojekte von Prof. Recht können Sie sich auf den Webseiten des Collège de France informieren.

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Letzte Änderung: 23.10.2013
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